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Samstag, 2. Juni: Eibelstadt - Würzburg

Kanuwandertour von Eibelstadt nach Würzburg (10 km) ca. 2,5 Std

Unsere dritte Tour führt uns direkt nach Würzburg zum Kanu-Club. Ein für Wasserwanderer optimaler Platz, um von hier aus die Stadt Würzburg mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wie das Falkenhaus, den Kiliansdom, der Neumünsterkirche, sowie die Residenz zu erkunden. Die Straßenbahn fährt nahe dem Vereinshaus.

Hier können wir nun die einzigartigen Sehenswürdigkeiten der Stadt, die wir teilweise bereits vom Wasser aus gesehen haben, erkunden.

Vom Kanuclub erreicht man leicht zu Fuß den Aufstieg zur Festung Marienberg. Die günstige Lage über dem Maintal führte bereits um 1000 vor Christus zum Bau einer befestigten Fliehburg. In den Jahren 1253-1719 war die Festung der Sitz der Würzburger Bischöfe.

Auch das Käppele (der volkstümliche Name der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung) auf dem gegenüberliegenden Hügel Nikolausberg, gebaut 1748–1750 nach Plänen von Balthasar Neumann anstelle einer kleinen Holzkapelle, ist einen Besuch wert.

Wer eine etwas weitere Wanderung unternehmen will, sollte noch die Frankenwarte besuchen. Den besten Fernblick auf das Umland und das Flusstal genießt man vom hohen Turm aus. Der Abstieg über die verwunschene Annaschlucht rundet die Wanderung ab. Bald ist man wieder beim Kanuclub. Dort kann man die empfehlenswerte Tour bei einem guten Essen vollenden.

Ist man im Stadtbereich zu Fuß unterwegs, kommt man ohne einen Aufenthalt an der „Alten Mainbrücke“ nicht vorbei. Viele „Schoppenpfetzer“ stehen dort mit ihren Weingläsern. Hier kann man sich gut unter die Einheimischen und noch zahlreicheren Touristen mischen. Auf den Brückensockeln stehend beobachten uns die Heiligen. Die Brücke mit den 12 großen Sandsteinfiguren sind heute neben der Festung Marienberg und dem Alten Kranen eines der Wahrzeichen von Würzburg.

Zu Fuß erreicht man den Alten Kranen von der Alten Mainbrücke aus in wenigen Minuten. Von der bewirtschafteten Terrasse des Alten Kranens, bei einem Bier oder Schoppen ist der Ausblick auf Main und Festung ein Genuss, den nicht viele Städte zu bieten haben.

Sehr lohnenswert ist auch ein Besuch der Würzburger Residenz, dem laut Napoleon schönsten Pfarrhof Europas. Der Bau der Würzburger Residenz wurde unter Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn 1720 begonnen, der bereits vier Jahre später starb, ohne die Bauvollendung je erlebt zu haben. Den Auftrag erhielt der damals 33-jährige Balthasar Neumann, der ihn 1744 unter dem Bruder des ersten Bauherrn, Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn, als Rohbau vollendete.

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